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OXYTOCIN

10. - 12. April 2026

ausstellungsraum.at

Gumpendorfer Straße 23, 1060 Wien

OXYTOCIN

OXYTOCIN

Oxytocin, oft als „Kuschelhormon“ bezeichnet, ist ein Neuropeptid, das beruhigend, angstlösend und bindungsfördernd wirkt.
Es reduziert Stress, fördert Vertrauen und Empathie.
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Balance

Offen für Verbindung sein und mit sich selbst in Balance. Das eine bedingt das andere.

Seit mehreren Jahren gehört ein tägliches Yoga Ritual zu meinem Morgenprogramm. Zuerst einmal, um den Körper zu dehnen und zu spüren. Aber auch, und das ist ein sehr positiver Nebeneffekt, um in Balance mit mir selbst zu kommen: Von oben nach unten in einer Linie zu sein, zentriert und ruhig.

In diesem Zustand der Entspannung kann das Hormon Oxytocin wirken, ein Gefühl der Leichtigkeit und Verbundenheit mit uns selbst entsteht.

Annäherung

Um diesem Gefühl ein Bild zu geben, habe ich fünf Frauenfiguren gewählt.

Während des Malprozesses habe ich rohe Leinwand und transparenten Stoff übereinander gelegt.

Durch die Berührung haben sich Konturen und Farben übertragen und die Oberflächen verbunden.

Loslassen und Vertrauen waren notwendig um diesen Verlust der Kontrolle darüber, was letztlich sichtbar bleibt, möglich zu machen.

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Gelöst verbunden sein

Im Raum entstehen, nachdem Bild und Schleier getrennt sind, Doppelungen und Verschiebungen. Daraus entspinnt sich für den Betrachter ein leiser Dialog zwischen den Oberflächen. 

Ihre ursprüngliche Verbindung bleibt sichtbar.

Jedes Bild bewahrt die Textur der Berührung, während sein Schleier es wie eine leichte, transparente Haut in den Raum hebt und schweben lässt.

Licht

Die Leichtigkeit, mit der Licht uns glücklich macht, überrascht immer wieder: wie Sonne nach einem langen Winter oder Kerzenschein in einer dunklen Nacht.

 

Warmes Licht beruhigt und lässt uns entspannen.

Das Vertrauen darauf, dass es weitergeht, läßt meine Krativität fließen.

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Vertrauen

Im Herbst letzten Jahres wurde mein Atelier umgebaut. Ich hatte keinen Zugriff auf meine Farben und auch keinen Platz zum Malen. Nur ein kleiner Tisch und meine Nähmaschine standen in einer Ecke des dunklen Vorraums.

Spontan habe ich mein Regal aufgeräumt und Monotypien und Papiere aus ihren dunklen Schachteln geholt.

Ich habe sie in gleiche Teile zerschnitten, mit Nadel und Faden Linien in die Oberflächen gezeichnet, Strukturen erzeugt und Löcher eingefasst.

Durch das Zusammennähen dieser Teile entstand ein ganz neuer Stoff.

Die Durchbrüche und Nahtstellen lassen ihn in die dritte Dimension wachsen und im Gegenlicht durchscheinend werden.

Spontan sind daraus Lampen entstanden.

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Vernissage

Freitag, 10.4. 2026 - 18 Uhr

Ausstellung

Samstag, 11.4. 2026    11 - 18 Uhr

Sonntag, 12.4. 2026    11 - 18 Uhr

ausstellungsraum.at

Gumpendorfer Straße 23,  1060 Wien

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